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Telekom startet HotSpot im Flugzeug

Telekom hebt ab: Mit der Einführung von FlyNet stellt die Lufthansa ihren Fluggästen ab sofort einen leistungsstarken Online-Zugang im Flugzeug zur Verfügung. Damit weitet die Telekom ihr HotSpot Angebot von mehr als 8.000 Standorten in Deutschland und in 72 ICE Zügen der Deutschen Bahn auf Flugzeuge der Lufthansa Langstreckenflotte aus und stellt einmal mehr ihre Innovationsführerschaft unter Beweis. Sie schließt in Kooperation mit dem Technologiepartner Panasonic Avionics Corporation die bislang unvermeidliche Kommunikationslücke im Flugverkehr. Der Service startet am 1. Dezember auf ausgewählten Nordatlantikstrecken und soll bis Ende 2011 auf beinahe dem gesamten Langstreckennetz der Lufthansa angeboten werden.

Über einen HotSpot der Telekom haben die Transatlantik-Passagiere unbegrenzten Internetzugang wie auf dem Boden. Dieser Service ist in der kompletten Flugkabine gewährleistet. Auch mit Smartphones oder einem WLAN-fähigen Handy ist die Verbindung zum Internet möglich. Damit können Passagiere die Reisezeit nutzen, um im Internet zu surfen oder über Virtual Private Network (VPN) auf Unternehmensserver zuzugreifen und mit ihren Geschäftspartnern lückenlos per E-Mail kommunizieren. Dank der extrem schnellen und leistungsfähigen Verbindung werden auch große Dateianhänge schnell und ohne Zeitverzögerung versendet. Lufthansa ist mit FlyNet die erste Fluggesellschaft, die in Kooperation mit ihrem strategischen Partner Deutsche Telekom und dem Technologieführer Panasonic Avionics Corporation ihren Kunden wieder einen Breitband-Internetzugang auf Interkontinentalstrecken anbietet.

Telekom-Mobilfunkkunden können den HotSpot als Teil ihres Mobilfunkvertrags nutzen. Sie zahlen für FlyNet 1,80 Euro pro 10 Minuten. Zum Start von FlyNet ist die Nutzung für alle Passagiere bis Ende Januar 2011 kostenfrei. Nach der Einführungsphase kann die Anmeldung über Kreditkarte, andere Roamingpartner oder durch das Einlösen von Miles & More-Prämienmeilen erfolgen. Das Standard-Kreditkartenangebot beträgt 10,95 Euro für 1 Stunde und 19,95 Euro für eine 24-Stunden-Pauschale, die der Kunde an Bord erwerben und in den Lufthansa Lounges weiter nutzen kann.

Die Telekom startete bereits 2002 mit ihrem WLAN Angebot und verfügt derzeit über 44.000 HotSpots weltweit. In Deutschland umfasst das Angebot mobile HotSpots in ICE-Zügen der Deutschen Bahn. Kunden können damit selbst bei Tempo 300 km/h im Internet surfen. FlyNet erlaubt Passagieren nun auch bei fast 1.000 km/h eine Internetverbindung in Flugzeugen mit Download-Raten von bis zu 5 Mbit/s. Die Telekom plant die Ausweitung des HotSpot Angebots für die mobile Internet-Nutzung auf weitere Fluglinien.

Quelle: Telekom



BigSim: Mobiles Internet für 14,95 Euro pro Monat

Der Mobilfunkanbieter BigSIM erweitert sein Angebot um einen neuen mobiles Internet Tarif. Für 14,95 Euro Grundgebühr monatlich, surfen Kunden über den Kunden grenzenlos mobil im Internet. Der Flatrate Tarif im Netz der Telekom kann sowohl ohne Hardware, als auch mit einem USB-Stick oder einem TV-Stick bestellt werden. Beide Surf-Sticks erlauben eine Datenübertragung von bis zu 7,2 Mbit/s im Download und 5,76 Mbit/s im Upload. Die Mindestlaufzeit beträgt bei dieser Tarifvariante 12 Monate. Die einmalige Anschlussgebühr beträgt 24,95 Euro.

BigSim Data: Mobiles Internet Flat für 14,95 Euro pro Monat | Mobilfunk Blog

o2 startet erstes LTE-Pilotnetz

o2 hat in München sein erstes Pilotnetz für den neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) in Betrieb genommen. Bei den Internet-Downloads erzielt es Übertragungsraten von fast 100 Megabit pro Sekunde - das ist das Fünffache der heute möglichen HSDPA-Geschwindigkeit. Diese Kapazitätssteigerung ist besonders bei datenintensiven HD-Videos, Online-Computerspielen, Live-Streamings und großen Downloads spürbar.


o2 nutzt in der bayerischen Hauptstadt und in Halle seine Frequenzen im 2,6-Gigahertz-Bereich. In den beiden ländlichen Regionen Ebersberg und Teutschenthal senden die LTE-Pilotnetze auf 800-Megahertz-Frequenzen, die aus der Digitalen Dividende stammen. Für die neuen LTE-Pilotnetze werden bestehende Basisstationen umgerüstet, neue Standorte sind nicht geplant. o2 arbeitet seit Anfang September an ihrem Aufbau.


Mobiles Internet im Ausland: Was soll ich beachten?

Auch im Urlaub wollen viele Verbraucher nicht aufs Internet verzichten. Smartphones sind da ein praktischer Begleiter, da sie ohne Probleme in jedes Reisegepäck passen. Doch Vorsicht: Im Ausland kann ein Megabyte mehr als 20 Euro kosten. 

Damit Reisende nach dem Urlaub keine böse Überraschung erleben, sollten sie daher auf die richtigen Einstellungen am Handy achten. "Viele Smartphones bieten die Möglichkeit, sich automatisch ins Internet einzuwählen - beispielsweise, um in bestimmten Abständen E-Mails abzurufen. Damit nicht unbemerkt hohe Kosten entstehen, sollten solche Funktionen im Ausland deaktiviert werden", sagt Rafaela Möhl vom Onlinemagazin www.teltarif.de. Außerdem wichtig zu wissen: Auch bei der Nutzung vieler Apps wird eine Datenverbindung hergestellt, ohne dass der Nutzer bewusst aufs Internet zugreift. Der Verzicht auf die Nutzung der Mini-Programme im Ausland spart also Kosten.

Zumindest innerhalb des EU-Auslands sind Verbraucher inzwischen etwas besser vor horrenden Rechnungen geschützt. Seit dem 01. Juli 2010 müssen die deutschen Anbieter laut EU-Regulierung die Internetverbindung bei einer Rechnungshöhe von 59,50 Euro trennen und dürfen sie erst auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden wieder frei schalten. Allerdings sind auch knapp 60 Euro noch ein stolzer Preis und da ein Megabyte mehrere Euro kostet, ist das Geld schnell versurft. Daher ein Tipp für alle, die auf Nummer sicher gehen möchten oder das Internet im Ausland nicht benötigen: "In der Regel lässt sich das Daten-Roaming - also die Internetnutzung im Ausland über das Mobilfunknetz - am Smartphone auch ganz deaktivieren", so Möhl.

Komplett aufs Internet verzichten muss man dennoch nicht, denn viele Geräte können sich auch per WLAN ins Netz einwählen. "WLAN-Hotspots, die es an Bahnhöfen, Flughäfen oder Hotels gibt, sind im Ausland meist eine günstige, mitunter sogar kostenfreie Möglichkeit, das Internet zu nutzen", sagt Möhl abschließend. Auch Internetcafes stellen oft eine preiswerte Alternative dar.

Details gibt es unter: http://www.teltarif.de/mobiles-internet-im-ausland


 
Quelle: teltarif.de


Internet per UMTS deutlich langsamer als versprochen

Die Zeiten sind längst vorbei, als Notebook-Nutzer nur übers Netzwerkkabel oder per Drahtlosnetzwerk (WLAN) online sein konnten. Heute braucht es für den mobilen Internetzugang lediglich ein Mobilfunknetz sowie einen UMTS-Stift oder ein UMTS-Handy, das per USB ans Notebook angeschlossen wird. Und auch Internethandys (Smartphones) mit der schnellen Datentechnik verbreiten sich rasant. 

Theoretisch soll die neueste HSDPA-Technik die Datenübertragung übers UMTS-Netz auf bis zu 7.200 Kilobits pro Sekunde (kbps) beschleunigen, je nach Region sogar auf bis zu 14.400 kbps. Doch wer meint, übers Mobilfunknetz auch jederzeit mit rasantem Tempo im Internet arbeiten und surfen zu können, hat sich getäuscht. Denn T-Mobile, Vodafone, O2 und E-Plus liefern eine niedrigere Geschwindigkeit als versprochen. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 10/2010, ab Samstag im Handel).

Die Geschwindigkeits-Versprechen der Mobilfunkanbieter klingen gut, viele werben mit UMTS im DSL-Tempo. In der Praxis kann allerdings kein Anbieter die versprochene maximale Geschwindigkeit bieten, so das eindeutige Ergebnis des COMPUTERBILD-UMTS-Tests. 

Datengrundlage waren mehr als 27.000 Messungen, die COMPUTERBILD-Leser über Notebooks mit UMTS-Empfängern zwischen November und Februar vornahmen. T-Mobile schafft im Schnitt allenfalls knapp 1.800 kbps, Vodafone etwa 1.700 kbps und O2 rund 1.400 kbps. E-Plus kommt mit durchschnittlich 356 kbps immerhin fast ans versprochene Maximum heran. Diese Erkenntnisse gelten im Prinzip auch für die Internetnutzung per Smartphone.


Für das Schneckentempo bei UMTS gibt es Gründe. Beispielsweise wird die Datenrate umso schlechter, je mehr Nutzer gleichzeitig über dieselbe Mobilfunkantenne Daten übertragen. Das ist den Mobilfunkanbietern bekannt – unverständlich, dass viele dennoch mit der maximalen Datenrate von 7.200 kbps werben. Dazu kommt, dass UMTS-Verbindungen erst nach einer gewissen Anlaufzeit das volle Tempo bringen. Außerdem steht die schnellste Übertragungsvariante nicht flächendeckend zur Verfügung, bei E-Plus kommt beispielsweise ohnehin fast ausschließlich veraltete UMTS-Technik ohne HSDPA zum Einsatz. Das Nachsehen hat auch, wer einen älteren UMTS-Stift nutzt, der für maximal 3.600 kpbs geeignet ist.


COMPUTERBILD stellte zudem regionale und lokale UMTS-Tempo-Unterschiede fest. So zählt Nürnberg im T-Mobile-Netz mit durchschnittlich rund 4.600 kbps zu den schnellsten UMTS-Städten Deutschlands, im O2-Netz setzt sich dagegen Chemnitz mit durchschnittlich fast 2.400 kbps an die Spitze. Im E-Plus-Netz liegen dagegen selbst die Städte mit der besten UMTS-Datenrate weit abgeschlagen hinter der Konkurrenz, sogar Spitzenreiter Magdeburg schafft bei E-Plus nur etwas mehr als 800 kbps.

Bei UMTS-Tarifanbietern ist allerdings nicht immer ersichtlich, in welchem Netz ihre Datenstifte und Handys arbeiten. Wer also etwa die Anschaffung eines UMTS-Stifts plant, sollte auf den Netzanbieter achten.

Den COMPUTERBILD-Speedtest für UMTS-Verbindungen gibt es unter http://umts-speedtest.computerbild.de,
(Quelle: Computer BILD)